Startseite
    Dienstag ~ 6.10.2009
    Montag ~ 5.10.2009
    Samstag | Sontag ~ 3. | 4. 10.2009
    Freitag ~ 2.10.2009
    Donnerstag ~ 1.10.2009
    Mittwoch ~ 30.09.2009
    Dienstag ~ 29.09.2009
    Montag ~ 28.09.2009
  Über...
  Archiv
  Gästebuch
  Kontakt
 

  Abonnieren
 


 
Letztes Feedback
   11.11.16 23:17
    autobinarysig101@gmx.com

http://myblog.de/afreal1

Gratis bloggen bei
myblog.de





 

Hallo,

Ich legte heute gelbe Mitgliedskarten auf jeden einzelnen Tisch. Ich vermute dass einige der Schüler das für einen Scherz hielten, aber es war mir todernst. Manche dieser Karten trugen auf der Rückseite ein   XWas bedeutete, dass der Schüler, dessen Karte mit dem „X“ gekennzeichnet war, ein Helfer war und jeden anderen in der  „Welle“, der Regeln verletzte, bei mir melden mussteDie Schüler reagierten wie ich es erwartet hatte, wer ein „X“ auf seiner Karte hatte, lächelte zufrieden, nur ein paar, darunter Laurie Saunders, sahen weniger zufrieden aus. Auf die skeptische Frage von Laurie, was für einen Zweck diese Karten haben, antwortete ich es sei nur ein Beispiel wie sich eine Gruppe selbstverwalten könne. Nachdem keine weiteren Fragen kamen, drehte ich mich zur Tafel um und schrieb in großen LetteHANDELNIch erklärte, dass Disziplin und Gemeinschaft sinnlos seien, wenn sie nicht zum Handel führen würden. Außerdem wollte ich wissen, ob die Klasse an die Welle glaubt. Ich hätte zwar nichts anderes erwartet, doch ich war trotzdem überrascht dass alle einstimmig antworteten: „Mister Ross, jawohl!“. Ich vermute der wichtigste Satz den ich an diesem Tag sagte, waDann müsst ihr auch Handeln! Ihr dürft niemals zögern, etwas für eure Überzeugung zu tunWas noch wichtig ist für die Welle, ist, dass alle in einem Team arbeiten, dass keine besser ist als der andere weil wir alle dasselbe Ziel verfolgen. In dieser Hinsicht denke ich haben die Schüler das Prinzip auch verstanden. Und von George bekam ich auch die erste positive Rückmeldung, er sei zum ersten Mal ein Teil von etwas und fühle sich großartig. Auch Robert und Amy stimmten zu.Da merkte ich, dass sie das nur für George taten, sie wollten nicht, dass er sich schämte. Und ich war Stolz auf die Gemeinschaft die ich in diese Klasse, durch das Projekt, gebracht hatte.  Ich fühlte wie die Klasse Führung von mir erwartete und es war mir klar, dass ich diese Führung nicht verweigern durfte. Und nur um die Klasse zu beschäftigen, ließ ich sie den Gruß ausführen und unsere Grundsätze wiederholen„MACHT DURCH DISZIPLIN

MACHT DURCH GEMEINSCHAFT

MACHT DURCH HANDELN“Dann wurde es Mucksmäuschenstill und ich merkte das die Welle weder für sie noch für mich eine bloße Idee war, auch kein Spiel mehr, sie war eine echte Bewegung geworden, eine reale Bewegung, eine lebendige Bewegung.

Meine folgenden Forderungen an die Schüler waren klar „Sammelt Mitglieder! Macht die Welle größer und stärker!“

Es war fast beängstigend, aber ich bin mir sicher, dass ich die Bewegung unter Kontrolle halten kann. Weil ich der Anführer bin, oder…?

 Ben 

3.10.09 15:30
 


Werbung


bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)



 Smileys einfügen



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung